Yoga

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Die Om, Oida-Methode

Wir sind anders. Wir unterrichten Kleingruppen im Atelier. 10 Leute – fertig, aus. Rundherum lauter Gemälde,  frisch grundierte Leinwände, halbfertige Gestalten, vorsichtig hervorlugende Portraits. Wir sind eine kleine, eingefleischte Truppe an Yogatüftlerinnen, die oft zusammenhockt. Aus diesen vielen Gesprächen ist mein Buch Flyer EK.inddentstanden und kurz darauf mein Kalender. Wenn ihr zu uns zum Yoga kommt, ist das durchaus anders als in vielen Yogastudios.  -Keine glatte Studioatmosphäre, kein wirtschaftlich durchkalkuliertes Kursensemble, dafür eine Handvoll Kurse, in denen du wirklich willkommen bist und wo du Yoga nach der „Om, Oida-Methode“ lernen kannst. Das bedeutet, du rückst dir und deinem kleinen Erdanzug, mit dem du tagtäglich durch die Gegend tingelst, in aller Freundlichkeit selbst auf den Pelz. Als würden wir vorsichtig und mit spitzen Fingern in uns drinnen Knoten lösen. Wir lassen die Atmung tiefer sinken, wir dehnen, räkeln und strecken uns, als würden wir ganzkörperlich gähnen. Wir schaffen Platz in uns selbst, damit uns auch ums Herz leichter wird.  Und niemals scheren wir ums um die Optik, unterwerfen wir uns der Glorie einer Position, falls sie sich scheiße anfühlt. Nein, wir üben, wieder unseren Instinkten zuzuhören. Statt zu versuchen, uns in eine vorgegebene Praxis einzupassen, uns eine Schablone überzustülpen, tüfteln wir pippilangstrumpfig vor uns hin, stricken die Praxis so um, dass sie uns gut tut. Nicht umgekehrt, denn das wäre schließlich verrückt.

Die Beschäftigung mit dem Körper sickert dann unweigerlich sukzessive in deinen Alltag hinein, weil auf einem ruhigeren, geschmeidigeren Körper selten ein zähneknirschendes Kopferl sitzt. Wenig zähneknirschende Häupter wiederum neigen dazu, bessere, sprich: wohltuendere Entscheidungen zu treffen. Und ich glaube, wenn wir in dieser sich teilweise selbst überschlagenden heutigen Zeit eines brauchen können, dann ist es das profunde Gefühl, zumindest hin und wieder gut in uns selbst verankert zu sein. In den Yogastunden üben wir genau das: Wir kommen zu uns selbst zurück, statt marionettenhaft in Reaktionsmustern zu verharren. Da bekommt die Yogapraxis eine ordentliche Tragweite, wenn du mich fragst. Weißt, es ist ja nicht wurscht, wie es uns geht, während wir auf diesem Erdenrund herumkraxeln, bittesehr. Jede*r das ihre, doch ich für meinen Teil kann auf primäres Hirngetrippe verzichten. Ich bin der absichtslosen Gemütlichkeit sehr zugeneigt, kann sie aber nicht aus dem Hut zaubern, weswegen mir Yoga oft als Steighilfe dafür dient. Dass das nebenbei auch einen gesunden Kadaver abwirft, ist natürlich höchst erfreulich.

Wie kam’s?

Ich bin ursprünglich vor bald 20 Jahren Hals über Kopf in theravada-buddhistische Sitzmeditation eingetaucht. Nach mehreren Monaten schweigenden Sitzens im Meditationszentrum landete ich zufällig auf der Yogamatte – und fühlte mich wie vom Blitz gestreift… :-). Also habe ich die folgenden 1,5 Jahre quasi ausschließlich dem Yoga gewidmet. Ich absolvierte eine Iyengar-basierte (also sehr perfektionistische, detaillierte, körperorientierte) Ausbildung bei Nicky Knoff in Cairns, Queensland. Mein heutiger Zugang zu den Asanas (Körperhaltungen) baut auf der Präzision dieses Systems auf, ist jedoch um viele kreative, weiche, feminine Aspekte erweitert und maßgeblich inspiriert von meiner zutiefst undogmatischen Lehrerin Paddy McGrath, deren Unterricht auf Vanda Scaravelli und Angela Farmer rekurriert.

Zu meinen Kursen bitte hier entlang. Workshops sind hier zu finden.

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Also wie jetzt?

Ich halte die Übungen selten statisch, sondern füge kleine, sanfte Bewegungen innerhalb der Positionen ein. Es wird also nicht stur in eine Richtung gedehnt, die Dehnung wird vielmehr von verschiedenen Richtungen angepirscht. Es ist ein stetes Annähern und wieder Loslösen, ein behutsames Erforschen der Übungen. Nicht die perfekte Position, sondern das Erforschen unserer Selbst steht im Vordergrund.  So sehr ich mich an den alten Lehren des Yoga orientiere, so sehr lasse ich auch Neues einfließen. So sehr ich zunächst Präzision als Grundlage unterrichte, so sehr spiele ich im nächsten Schritt mit den Übungen, gehe vom rationalen „Richtig-Machen“ der äußeren Form hin zum Fühlen, zum instinktiven Tun.

Ich wehre mich unheimlich gegen Dogmen. Ich will keine sture Perfektionssucht, keine Realitätsflucht, sondern Integration von Yoga in unsere Leben hier und jetzt. Spaß statt Leistungsdruck. Mein Ziel ist, die Sensibilität für den eigenen Körper verfeinern, sich selbst mehr zu spüren und Menschen zu Authentizität und Schalk im Nacken zu verlocken.

Ein Kommentar zu “Yoga

  1. Verena Sykora sagt:

    Hallo Eva, mein Name ist Verena Sykora und ich habe mich als Physiotherapeutin in dir vertraulichen Räumlichkeiten mit meiner Praxis eingemietet, nämlich in der ehemaligen Ordi deines Vaters.
    Weshalb ich mich bei dir melde? Irgendwie bin ich übers Yoga googeln zu dir gestoßen und ich finde deinen “ Internetauftritt “ sehr erfrischend. Yogalehrer hab ich deshalb gegoogelt, da ich in meiner Praxis gern Yogastunden anbieten möchte!
    Ich weiß, dass du gerade ein Kind bekommen hast, aber vielleicht hast du trotzdem mal Lust meine Räumlichkeiten anzusehen und mich kennenzulernen, um eventuell Optionen für die Zukunft in Erwägung zu ziehen. Auch das Treffen muss nicht „morgen“ stattfinden….wollte mich mal nur gern bei dir deponieren.
    Also wenn du Lust hast und dein Alltag es zulässt melde dich gern bei mir.
    Liebe Grüße
    Verena Sykora

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