Brütmodus

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17. Juni 2020 von evakarel

Das Magazin YogaZeit hat mich interviewt und ich hab u.a. erzählt, warum ich wie ein grantiger, kleiner Mops zu knurren und zu kläffen beginnen möchte, sobald es mir in der Yogaszene (aber nicht nur dort!) zu idealtypisch, zu salbungsvoll und damit latent unauthentisch zugeht. Ich bin einfach dermaßen dafür, uns als ziemlich fertige Menschen, mit all unseren Ecken und Kanten wahrzunehmen, statt als Häusln, die nix wissen, nix können und noch dazu schirch sind. Hier geht’s zum Interview.

Gerade fragen mich viele, ob und wann ich denn im Sommer Yogaworkshops- und -kurse anbieten werd und jeden Tag denk ich mir: Jetzt aber. Jetzt tüftle ich mein Programm aus. Aber dann geh ich stattdessen zur Palatschinkenparty der Neigungsgruppe Schabernack, schreib am neuen Buch, galoppiere neben den radfahrenden Kindern durch den Wald oder schau geradeaus, weil: Ich weiß es noch nicht. Was ich fix sagen kann ist, dass Anfang Juli nochmal eine zweiteilige Schreibwerkstatt für Abschlussarbeiten online stattfindet, dass ich ab Oktober meine einjährige Ausbildung für Yogalehrende halten werde und dass sämtliche Wochenendworkshops beim Ebenbauern stattfinden werden, sofern uns keine zweite Coronawelle ins Handwerk pfuscht. Bei der Yogalehrendenausbildung gibt’s noch 3 Plätze, der Frühbucherpreis geht noch bis Ende Juni – i sog’s nur :-).

Wer gern informiert werden möchte, abonniert am besten meinen Newsletter. Dann wisst ihr rechtzeitig, was ich ausgebrütet habe. Mir schwebt der eine oder andere Yogaworkshop im Atelier vor, vielleicht ein bissl Yoga unter freiem Himmel in Wien, eventuell Hybridkurse (dh für eine Handvoll anwesende Leute im Atelier plus gleichzeitiger Liveübertragung via Zoom), außerdem überlegen meine Atelierkollegin und ich, gemeinsam den einen oder anderen Workshop mit Mal-, Yoga- und/oder Schreibkombi auszutüfteln. Ihr seid herzlich willkommen, rückzumelden, was ihr euch da wünschen würdet!

Ich werd jetzt also gemütlich vor mich hinbrüten und mein zweites Buch fertigstellen. – Immer wieder fällt mir auf, wie passgenau wir unser Atelier Brutstätte benannt haben!! Während ich gerade im großen Zimmer vor mich hintippe, haben meine Kinder nebenbei ihre Schulaufgaben erledigt und verausgaben sich jetzt an den Staffeleien. Im Kinderbuchkabinett werkelt Nadine an ihren Illustrationen, tüftelt Lena an ihren Texten. In der Küche blubbert das Nudelwasser, im Vorraum-Schrägstrich-Minishop pennt der Hund auf den zusammengestoppelten Flohmarktteppichen. Alle Ausstattung ist mobil und schlüpft bei Kursen in Nebenräume, um Platz für Yogaausbildungsgruppen, Seminartische für bis zu 10 Schreiberlinge zu machen. Außerdem ist alles mit Lichterketten gepflastert und wirkt dezent psychedelisch, vor allem, wenn wir die Lichterketten auf Blinkmodus stellen. Dass wir dieses Kleinod bisher durch die Coronakrise durchbugsieren konnten, ist schon ein Segen.

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