Küss meinen A**!

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26. September 2014 von evakarel

OLYMPUS DIGITAL CAMERA‚Küss meinen Arsch‘ erhält dieser Tage eine gänzlich neue Bedeutung, hat der bald zweijährige Spross doch seit vier Tagen heraußen, wie man ordentliche Bussis kredenzt. Die letzten Wochen fristete ich mit angeschneuztem Hintern, da sich dieser auf des Zweijährigen Nasenhöhe befindet, jener zünftig durch die Gegend rotzte und im Vorbeigehen Mutterns Hosen, respektive herabhängende Halstücher oder Pulloverränder stets als adäquaten Taschentuchersatz emfpand. Auch sehr beliebt: Der ebenso beherzte wie verrotzte Kopfsprung in Mutterns Bettdecke. Entzückend!

Nun ist der Schnupfen ausgestanden, stattdessen pflegt er mir nun im Vorbeihüpfen Küsse auf meinem Hinterteil zu deponieren, woraufhin mir immer wieder mal ein überrumpeltes ‚HUCH!!‘ entfleucht, was ihn köstlichst amüsiert. Beim Schlafengehen schmust er seinen Bruder und mich nach allen Regeln der Kunst nieder – unter siebzehn Küssen pro anwesender Person spielt es da gar nichts. Ich lieg also da, lass mir von diesem weichen Zwergenmund das Gesicht inklusive Ohren zupflastern, ernte versehentlich einen ganzen Haufen Spucke dabei und finde ihn so herzzerreißend lieb, dass mein Herz quasi ‚aaaufhöreeeen!‘ brüllt, weil es kaum mehr auszuhalten ist.

Ebenfalls kaum auszuhalten vor lauter super ist übrigens das ‚Schreibcafé mit Easy Yoga‚, das ich schon ein paar Jährchen im writers’studio veranstalte und hier ankündigungstechnisch schmählich vernachlässigt habe, tschuldigung! Ich pflege ja ein bissl mit einem A*** auf fünf Kirtagen zu tanzen, da kann es durchaus passieren, dass hier nicht alles marktschreierisch angepriesen wird, was so passiert. Jedenfalls treffen wir uns jeden letzten Donnerstag des Monats im wunderbaren writers’studio von 9-12h, machen eine Stunde lang deppensicheres Yoga (also keinerlei Vorkenntnisse, auch keine Anmeldung erforderlich), danach gibts zwei Stunden Schreibzeit in den Lehnstühlen der Lounge bei Kaffee, Tee und Keksen. Ich sag’s euch, was da schon an Buchkapiteln, Diplomarbeitsfragmenten, wunderbar Sinnfreiem etc. fabriziert wurde geht auf keine Kuhhaut. Gestern war’s wieder mal so weit und prompt hatte ich Besuch einer Online-Journalistin, die dann flugs ein schönes Texterl dazu verfasst hat. bei Interesse bitte hier entlang, meine Herrschaften.

Das obige Foto ist übrigens Teil meines aktuellen Buchprojektes, an dem ich mitunter im Schreibcafé tüftle. Mehr wird aktuell nicht verraten. Schönes Wochenende, rundherum!

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