Diplomarbeit schreiben im Sommer

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1. Juli 2013 von evakarel

lesen1Achtung, Achtung. Dies ist eine Werbeeinschaltung in eigener Sache. Im Sommer unterrichte ich im writers’studio, wie Studium abschließen geht.  Per Seminar. Am Samstag nächste Woche starten wir, herbei mit euch!

Wer also selbst in der Studienendphase hängt, oder jemanden kennt, der hängt: Bitte weiterlesen. Ich betreibe nur deshalb derartig schamlos Werbung, weil ich mit dem Seminar auch mein eigenes Studium abgeschlossen habe. Und diesen Blog gibt’s auch nur dank dieses Seminars, ehrlich jetzt.

Das kam folgendermaßen: Als am Ende meines Studiums meine Diplomarbeit anstand, hatte ich keine Ahnung, wie ich so ein großes Textprojekt durchziehen sollte. Wie überhaupt eine Forschungsfrage formulieren? Literatur sinnvoll eingrenzen? Wie bei meiner scheinbar nicht auffindbaren Selbstdisziplin so viele Monate alleine schreiben?

Ich wollte ja, doch mir fehlte sowohl Schreibhandwerk, als auch Motivation, von Mut war ohnehin keine Spur. Versuchte ich, mir eine mögliche Forschungsfrage und eine Gliederung der Arbeit stringent durchzudenken, glitt ich beim zweiten Gedanken wahlweise ab in Richtung „Was gibt’s zum Mittagessen?“, oder gerne auch „Lieber roter oder blauer Lack für meine Zehennägel?“

logo writersstudioKurz bevor losmarschierte, um mir in deutlichen Lettern ‚LOSER‘ auf meine Stirn tätowieren zu lassen und das Studium zu schmeißen, stolperte ich über einen Vortrag von Judith Wolfsberger ins writers’studio. Erstaunliche Erkenntnisse taten sich auf!! Es geht allen Schreibenden so. Dieser Hirnkrampf ist normal und ich kann lernen, mit ihm zu spielen, ihn geschickt zu umschiffen. Im Frei Geschrieben-Seminar schrieben wir per Freewritingmethode, zogen aus einer Vielzahl niedergeschriebener Ideen eine Forschungsfrage. Wir verfassten Rohtexte und gaben uns gegenseitig stärkendes Textfeedback. Wir bildeten Schreibtandems und schrieben in der Nationalbibliothek gemeinsam. Es war wunderbar! Ich lernte, mir wissenschaftliche Literatur schnell anzueignen und in eigenen Worten wiederzugeben.

Schreiben hängt so stark mit Mut zusammen. Und wie wichtig es ist, gut mit mir umzugehen! Nicht durch den Diplomarbeitsprozess durchpeitschen, sondern vielmehr die Schreibmuse hofieren! Ich fing tatsächlich an, mir selbst Blumen zu kaufen. In kurzen Zeiteinheiten zu schreiben, gespickt mit und umkränzt von vielen gemütlichen Pausen, um meine Schweinehunde bei Laune zu halten. Interessanterweise wurde ich in diesen kurzen Einheiten plötzlich irre produktiv. Meine Diplomarbeit wuchs und wuchs, Seite um Seite. Ja, natürlich war es anstrengend, doch ich hatte das Gefühl, in Riesenschritten auf mein Ziel hinzumarschieren und war zeitweise wie berauscht. Ich entwarf im Seminar einen umsetzbaren Zeitplan, schrieb mithilfe der writers’studio-Techniken, reichte ein und schloss mit ausgezeichnetem Erfolg ab.

Vor drei Jahren habe ich die Kurse dann selbst übernommen. In zwei Wochen startet mein Sommerkurs – geblockt auf drei Wochenenden im Juli, August und September. Geeignet für Bachelor-, Diplom-, Masterarbeiten und Dissertationen.

Wer schreibt diesen Sommer mit mir?

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